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Work and Travel in Italien

Wer Italien nicht nur aus der touristischen Perspektive kennen lernen, sondern auch Land und Leute unverfälscht erleben möchte, ist mit Work and Travel auf der sicheren Seite. Bei dieser Art des Aufenthalts wechseln sich Reiseperioden mit Arbeitsperioden ab, wobei man sich die Länge der Zeit jeweils selber einteilen kann. Nebenbei verdient man sich so seinen Lebensunterhalt für den Zeitraum, in dem man unterwegs ist, und schont das Ersparte.

Visum

Da Italien eines der EU-Länder ist, benötigt man für die Einreise oder den Aufenthalt kein Visum oder Ähnliches, solange man ebenfalls aus einem EU-Staat wie beispielsweise Deutschland stammt. Man muss lediglich seinen Personalausweis oder Reisepass mit sich führen. Wer allerdings länger als drei Monate bleiben möchte, muss vor Ort bei der Ausländerbehörde eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen, für die zusätzlich drei Passfotos sowie eine Arbeits- oder Studienbescheinigung benötigt werden.

Arbeiten

Gerade in den bekannten Touristengebieten wie der Toskana, Sizilien oder in Rom werden jedes Jahr in den Sommermonaten unzählige Helfer in der Gastronomie und Hotellerie gebraucht. Deshalb dürfte es einfach sein, für kurze Zeit einen Job zu finden. Man sollte aber über gute Sprachkenntnisse, Motivation, Selbstbewusstsein und vor allem Belastbarkeit verfügen, denn gerade saisonale Jobs verlangen manchmal alles von den Angestellten. Ein Alter zwischen 18 und 30 Jahren ist optimal, und auch Vorkenntnisse in der entsprechenden Branche sind definitiv von Vorteil. Es ist natürlich auch möglich, in anderen Branchen eine kurzfristige Anstellung zu finden, aber auch hier ist es unter Umständen wichtig, erste Erfahrungen mitzubringen.

Wenn man sich nicht auf die großen Touristenorte beschränken möchte, sollte man dennoch darauf achten, eher im Norden Italiens unterwegs zu sein, denn auf dem Arbeitsmarkt gibt es ein starkes Nord-Süd-Gefälle, und die Chancen auf einen guten Job stehen in Norditalien wesentlich besser als im Süden.

Was sollte man beachten?

Im Gegensatz zu früher sind die Lebenshaltungskosten in Italien gestiegen und haben sich mittlerweile in etwa dem deutschen Niveau angepasst. Wer günstiger leben möchte, sollte eher aufs Land ziehen, wobei man in den Ballungsräumen natürlich schneller einen Job finden kann.

Bereits vor der Abreise sollte man sich bei seiner Versicherung nach einem Auslandsschutz erkundigen, den die meisten großen Versicherer anbieten. Dabei sollte man genau auf die Dauer der Gültigkeit sowie eine eventuelle Einschränkung der Zeit achten, in der man arbeiten darf.

Um den Work and Travel-Aufenthalt auch zu nutzen, möchte man natürlich soviel wie möglich reisen. Deshalb ist es wenig sinnvoll, sich eine feste Wohnung zu mieten, bei der man sich auch noch um Kaution, Möbel usw. kümmern muss. Einfacher ist es, sich in einer Jugendherberge oder einer WG einzumieten. Für die eigene Mobilität kann man sich ein Auto anschaffen oder öffentliche Verkehrsmittel wie Bus, Bahn oder Flugzeug nutzen. Die einfachste Lösung für Flexibilität ist es aber, sich ein Wohnmobil zu mieten, mit dem man immer mobil ist und ein Dach über dem Kopf hat.

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