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Work and Travel in Asien

Unbekannte Landschaften, subtropisches Klima und eine sehr abwechslungsreiche Umgebung – von Bergen bis hin zu Sandstränden – zeigen, wie vielschichtig sich Asien präsentiert. Viele Städte haben eine interessante Geschichte vorzuweisen, und aufgeschlossene Menschen warten darauf, mit dir Bekanntschaft zu machen. Um möglichst viel von deiner Reise mitzunehmen, bietet sich ein längerer Work and Travel-Aufenthalt in Asien an. Ob zur Überbrückung der Zeit zwischen Schulabschluss und Studium, als Auslandssemester oder einfach weil du schon immer mal hierher wolltest – Asien erwartet dich. Möglicherweise hast du sogar in Asien studiert und möchtest im Anschluss mit Work and Travel den Kontinent bereisen?

Gründe für Work and Travel in Asien

Asien ist wie geschaffen für deine Work and Travel-Erfahrung. Die Menschen auf deinen Wegen zeigen sich gastfreundlich und mit Sicherheit wirst du viele interessante Leute kennenlernen, darunter auch andere Work and Traveller. Entdecke auf deiner Reise tolle Städte im Landesinneren und lass es dir nicht nehmen, auch eine Verschnaufpause an der Küste einzulegen.

Working Holidays sind eine kostbare Lebenserfahrung, die sich noch lange bezahlt machen wird. Auch viele Personalchefs sehen einen solchen Auslandsaufenthalt gern und wissen deren positiven Effekte für künftige Mitarbeiter zu schätzen. Ganz nebenbei wirst du nicht nur deine Englischkenntnisse verbessern, sondern auch einige Grundkenntnisse in Fremdsprachen erlangen können – je nachdem, welche Länder du bereist.

Das bedeutet Work and Travel in Asien

Die Idee von Work and Travel sieht vor, auf eigene Faust durch ein fremdes Land zu reisen. Die Finanzierung erfolgt dabei durch Gelegenheitsjobs. Normalerweise sind diese Beschäftigungen saisonale Aushilfsjobs. Das erarbeitete Kapital wird anschließend zur Weiterreise genutzt.

Beliebte Jobs in Asien, besonders in China und Vietnam, sind Lehrangebote. Dort unterrichten Work and Traveller in der Regel für mindestens vier Wochen Englisch an Schulen. Die Reise ist in diesen Fällen oft mit einer Organisation verbunden, da diese ein Vorbereitungscamp für den zukünftigen Unterricht anbietet. Thailand hingegen bietet viel „Volunteer“ and Travel an. Dies sind zahlreiche Non-Profit-Projekte, zumeist Hilfsprojekte in Waisenhäusern oder auch Tierschutzprojekte. Hierbei arbeitest du ehrenamtlich und bekommst als Gegenleistung Unterkunft und Verpflegung in einem Camp gestellt. Eine sehr gute Gelegenheit also, andere Helfer aus aller Welt kennenzulernen. Die Möglichkeit, Geld zu verdienen, besteht allerdings in fast jedem Land nur als Englischlehrer. Meist bekommst du Kost und Logis als Gegenleistung für deinen Arbeitseinsatz.

Voraussetzungen für Work and Travel in Asien

Gute körperliche Voraussetzungen sind für fast alle Work and Travel-Jobs in Asien unabdingbare Voraussetzung. Bitte beachte hierbei, dass in Asien andere klimatische Bedingungen herrschen, an die du dich erst gewöhnen musst. Solltest du dich für Hilfsprojekte entscheiden oder eine Beschäftigung im Servicebereich annehmen, ist eine gewisse Stressresistenz von Vorteil. Berufliches Vorwissen hängt von der Art deiner Tätigkeit ab, gute Englischkenntnisse sind allerdings immer vonnöten.

Besonderheiten für Work and Travel in Asien

Je nach Land sind die Voraussetzungen für einen Work and Travel-Aufenthalt unterschiedlich, jedoch gibt es für die meisten Länder sogar ein richtiges Work and Travel-Visum. Dies ist bereits in Ländern wie Kanada und Neuseeland verbreitet. In Asien bieten Japan, Südkorea, Hongkong und Singapur dieses Visum an, für die übrigen Länder gelten andere Regelungen. Die Voraussetzung eines solchen Visums ist, dass du mindestens 18 Jahre alt bist, die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, einen gültigen Reisepass hast und ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis vorweisen kannst. Zudem musst du finanzielle Rücklagen für deinen Rückflug haben und einen ausreichenden Versicherungsschutz nachweisen.

Einfache Touristenvisa, beispielsweise in Thailand, gelten bereits bis zu 60 Tage, müssen jedoch bereits vor der Anreise beantragt werden. Die meisten Visa können vor Ort um 30 Tage verlängert werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass nur die Bureaus of Immigration an der Grenze dazu berechtigt sind.

Sogar Südkorea bietet spezielle Working Holiday-Programme an, die dich zu einem einjährigen Aufenthalt und bezahlter Arbeit berechtigen. Lediglich als Fachkraft kannst du mit diesem Visum in Asien nicht arbeiten.

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