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Praktika in Neuseeland

Wirklich bewusst geworden ist Neuseeland vielen Menschen erst seit der Verfilmung des Bestsellers „Der Herr der Ringe“. Regisseur Peter Jackson bestand darauf, alle Filmszenen in seiner Heimat Neuseeland zu drehen. Nun kann man sich vorstellen, welche Bandbreite an Klimazonen dieses Land zu bieten hat: von frühlingshaften grünen Wiesen über sommerliche Sandstrände bis hin zu winterlichen Bergen kann man in Neuseeland alle vorstellbaren Temperaturen und Landschaften erleben.

Das Land ist aufgeteilt in eine nördliche und eine südliche Insel. Die etwas kleinere Nordinsel liegt an der Grenze zur subtropischen Zone; hier herrschen in den Sommermonaten Temperaturen bis etwa 25 °C. Die Südinsel hingegen liegt in einem regenreicheren Gebiet, in dem auch kräftige Schneefälle das Bild bestimmen. Mit einer Fläche von rund 270.000 km² ist Neuseeland etwa ein Viertel kleiner als Deutschland, dafür beträgt die Einwohnerzahl aber auch bloß 3,5 Millionen.

Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, prägen auch heute noch die Kultur. Neben Englisch ist Maori seit 1987 zweite Amtssprache. Die Neuseeländer sind sehr stolz auf ihr Land und ihre Kultur, weshalb sie es ungern hören, mit Australien in einem Atemzug genannt zu werden. Seit 1907 sind sie ein unabhängiges Land, das politisch gesehen jedoch dem Commonwealth, also dem britischen Königshaus, zugerechnet wird. Die Hauptstadt Wellington ist mit rund 300 000 Einwohnern nur die zweitgrößte Stadt des Landes. An erster Stelle steht hier das Finanz- und Handelszentrum Auckland mit rund 1,2 Millionen Einwohnern. Hier sind auch die meisten internationalen Unternehmen angesiedelt, bei denen die Chancen auf einen Praktikumsplatz weitaus höher liegen. Denn 85 % der neuseeländischen Unternehmen bestehen lediglich aus 5 Mitarbeitern oder weniger. Sich hier noch einen Praktikumsplatz zu ergattern dürfte eher schwierig sein.

Ein Praktikum in Neuseeland bietet einerseits internationale berufliche Qualifikation, ohne die man in der heutigen Berufswelt kaum noch einen Einstieg findet. Andererseits kann man die wunderschöne Landschaft, sowie die Kultur und die Menschen des Landes kennen lernen. Da Englisch hier Amtssprache ist, dürften nach ausreichender Schulbildung auch keine Sprachbarrieren auftreten, die einen Aufenthalt unmöglich machen würden.

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