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MBA in Großbritannien

Eine steile Karriere, ein lukratives Gehalt, gut funktionierende Netzwerke – Das sind wohl die am häufigsten genannten Ziele in Verbindung mit einem MBA-Studium. Der Weg dorthin führt immer häufiger über das englischsprachige Ausland, z.B. ein MBA-Programm in Großbritannien.

Der „Master of Business Administration“ (MBA) zählt zu den postgradualen Studiengängen, d.h. er setzt in der Regel einige Jahre Berufserfahrung voraus. Dabei ist er nicht allein Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge vorenthalten, sondern soll vor allem Berufstätigen mit anderen akademischen Hintergründen betriebswirtschaftliches Wissen vermitteln.

Dabei konnte sich in den vergangenen Jahren vor allem in der Hauptstadt London als Ausrichter von MBA-Programmen neben der US-amerikanischen Elite-Hochschulen etablieren. Unter den Top 10 britischer Business-Schools ebenso Institute aus dem restlichen England, Schottland und Wales (zu häufig günstigeren Konditionen als in der Finanzmetropole London).

Die Teilnehmer erlernen hier das notwendige strategische Instrumentarium, um erfolgreich im Management arbeiten zu können. Dabei variieren die thematischen Schwerpunkte zwischen den Schulen: Während die einen vor allem sich im Finanz- und Marketing-Sektor engagieren, steht bei anderen beispielsweise die Verbindung von Wirtschaft und Technik im Mittelpunkt. Andere wiederum wenden sich an zukünftige Unternehmensgründer usw. Auch die Zielsetzungen weichen voneinander ab: Während die einen MBA-Programme allgemeine Kompetenzen für den europäischen bzw. internationalen Arbeitsmarkt vermitteln, qualifizieren andere ihre Absolventen hauptsächlich für Stellen in Großbritannien. Es erscheint also einmal mehr ratsam, sich im Einzelfall gründlich zu informieren.

Doch mindestens genauso wichtig wie herausragende Zeugnisse sind mittlerweile die persönlichen Merkmale, die der Bewerber nach Abschluss eines solchen Programms in das zukünftige Unternehmen mit einbringt. Ein Jahr (oder mehr) in Großbritannien zu verbringen, erfordert zum Einen den Mut, das gewohnte Umfeld für eine bestimmte Zeit gegen die Fremde einzutauschen. Zum Anderen verlangt es den Willen, konsequent an sich zu arbeiten. MBA-Teilnehmer beweisen darüber hinaus Durchsetzungsvermögen und Organisationstalent ebenso wie Selbständigkeit und Teamkompatibilität.

Während Schlüsselqualifikationen („Soft Skills“) wie diese im deutschen Studienverlauf häufig noch unterrepräsentiert sind, legen vor allem MBA-Programme in Großbritannien, aber auch z.B. in Nordamerika oder Ozeanien, Wert auf entsprechende Trainingseinheiten. Unterstützend wirkt nicht zuletzt das internationale Umfeld an den Universitäten und Business-Schools. Grundsätzlich lässt sich festhalten: Je vielfältiger der kulturelle und berufliche Hintergrund der Mitstudenten, desto höher der Studienerfolg. Gerade, weil die Studierenden z.B. Projektarbeiten häufig im Team anfertigen müssen, fließen dementsprechend in das Ergebnis unterschiedliche Perspektiven mit ein.

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