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PhD im Ausland

Ein Auslandsstudium erweitert den persönlichen Horizont, verhilft zu internationalen Kontakten und darüber hinaus zu fundierten Kenntnissen (mindestens) einer Fremdsprache. Wer sich hingegen die größten Karrierechancen sichern möchte, kombiniert einmalige Erfahrungen mit dem höchsten akademischen Titel. Wie wäre es also mit einer Promotion im Ausland?

Dabei gestaltet sich das Verfahren bis zur Verleihung des „PhD“ im Ausland ähnlich dem deutschen Studium. Um nach einigen Semestern ihre Dissertation schreiben zu können, benötigen Sie vorab ein als „herausragend“ bewertetes Master-Examen. Ferner brauchen Sie ein Thema, in dem es neue Erkenntnisse zu erforschen gibt sowie einen Professor bzw. eine Professorin, der bzw. die Sie während dieser Zeit betreut (einen „Doktorvater“ bzw. eine „Doktormutter“). Das Promotionsverfahren schließt üblicherweise mit der Veröffentlichung der Dissertation und einer mündlichen Prüfung (Rigorosum) bzw. einer Fachdiskussion (Disputation) vor einem Gremium ab.

Unterschiede bestehen unter anderem in Gestaltung und Länge des Promotions-Studiums. Vor allem im englischsprachigen Ausland (Großbritannien, USA, Kanada, Ozeanien) forschen Sie als angehender PhD. Im Ausland häufig theoretischer beziehungsweise wissenschaftlicher als hierzulande. Beliebt ist die Promotion in den USA und PhD in Kanada. Außerdem dauert es häufig vier bis sechs Jahre anstatt (wie in den meisten Ländern des europäischen Festlandes) zwei bis fünf Jahre. Nach Abschluss des Dissertations-Verfahrens dürfen Sie den Titel „Doctor Of Philosophy“ (PhD) im Namen führen – zumindest wenn es sich um einen sozial- oder geisteswissenschaftlichen Studiengang handelt. Dazu zählen BWL und Marketing ebenso wie Medienwissenschaften oder Anglistik. Zur genaueren Kennzeichnung können Sie zusätzlich Fach und Land im Namen angeben, beispielsweise „PhD in Economics (USA)“.

Ärzte hingegen werden im Ausland nicht als PhD geführt, sondern als „Medical Doctor“ mit dem Namenszusatz „MD“ (entspricht dem deutschen „Dr. med.“).

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