Kreditkarten fürs Ausland

Ein direkter Vergleich von Kreditkarten speziell mit Kriterien, die den Auslandseinsatz bewerten, ist die beste Möglichkeit, die richtige Wahl zu treffen.

Die allgemeinen Kriterien zur Wahl einer Kreditkarte unabhängig von der Eignung für den Auslandseinsatz sind die folgenden:

  • Jahresgebühren im 1. Jahr und Folgejahren
  • Überziehungszinsen (Sollzinsen)
  • Guthabenzinsen
  • Zusatzleistungen im Kreditkarten-Bundle

Vergleich von Kreditkarten für den Auslandseinsatz

Die nachfolgenden Kreditkarten wurden bereits von vielen geeigneten möglichen Kreditkarten für Auslandsaufenthalte aufgrund ihrer guten Gebührenpolitik ausgewählt. Unser persönlicher Favorit ist die DBK Cash Kreditkarte, die auch schon in vielen anderen Tests als Testsieger hervorgegangen ist.

Barclaycard
0 Euro/Monat
Gebühren im 1. Jahr: 0 Euro
Gebühr in Folgejahren: 0 Euro
Sollzinsen: 16,87%
Guthabenzinsen: ja
Gebühren fürs Geld abheben: 0 Euro
Gebühren für die Nutzung: 0% (EU), 1,99 % (außerhalb EU)
Zusatzleistungen: 25 Euro Urlaubsgeld
DKB Cash
0 Euro/Monat
Gebühren im 1. Jahr: 0 Euro
Gebühr in Folgejahren: 0 Euro
Sollzinsen: 7,9%
Guthabenzinsen: ja
Gebühren fürs Geld abheben: 0 Euro
Gebühren für die Nutzung: 0% (EU), 1,75 % (außerhalb EU)
Zusatzleistungen: DKB Cash Club mit Einkaufsrabatten bis 17%
comdirect
0 Euro/Monat
Gebühren im 1. Jahr: 0 Euro
Gebühr in Folgejahren: 0 Euro
Sollzinsen: 9,65%
Guthabenzinsen: nein
Gebühren fürs Geld abheben: 0 Euro
Gebühren für die Nutzung: 0% (EU), 1,50 % (außerhalb EU)
Zusatzleistungen: 100 Euro Prämie

Kriterien an eine Kreditkarte für den Auslandseinsatz

Gerade im Auslandeinsatz gibt es noch weitere, was die Kosten angeht, sogar in der Regel wichtigere Kriterien zur Wahl einer Kreditkarte. Gerade für eine längere Zeit im Ausland wie z.B. für ein Auslandssemester, Auslandsstudium, Schüleraustausch, einen Work and Travel-, Freiwilligenarbeit oder auch High School Aufenthalt, entscheidet die richtige Wahl einer Kreditkarte über einen großen Kostenunterschied bei den Nutzungsgebühren. Denn folgende Kriterien verursachen im Ausland meist die höchsten Kosten:

  • Gebühren für den Auslandseinsatz
  • Gebühren fürs Geldabheben
  • Sollzinssatz bei höheren Zahlungen z.B. Studiengebühren

Der folgende Kreditkartenvergleich von Kreditkarten speziell fürs Ausland (EU und außerhalb der EU) geht auf alle wichtigen Kostenkriterien ein. Wir haben bewusst schon eine Vorauswahl von Kreditkarten getroffen, die man aufgrund ihrer Eigenschaften fürs Ausland grundsätzlich alle empfehlen kann.

TESTSIEGER IM KREDITKARTENVERGLEICH: DKB CASH KONTOS INKL. VISA-CARD

dkb-teaserDas Cash-Konto der DBK inklusive Visa Card ist ideal für deinen Auslandsaufenthalt! Egal ob du einen kurz- oder langfristigen Auslandsaufenthalt im Rahmen einer Sprachreise, einer Freiwilligenarbeit, eines Auslandsstudiums, Auslandspraktikums oder Work and Travel absolvieren möchtest, das komplett kostenlose DKB Cash Konto inklusive Kreditkarte sind dein idealer Begleiter, der schon von tausenden Studenten und Reisenden im Ausland genutzt wird.

Du brauchst eine Kreditkarte gerade im Ausland für viele Dinge, z.B.für die Buchung von Unterkünften, Mietwagen, Flügen oder für alltägliche Dinge wie Essen gehen oder Shopping, denn im Ausland sind Kreditkarten als tägliches Zahlungsmittel viel mehr verbreitet als in Deutschland. Der Clou an der DKB Cash Visa Card ist, dass sogar Bargeldabhebungen im Ausland komplett kostenlos sind, insofern kannst du die Kreditkarte auch dafür nutzen. Als Bonbon kannst du beim Einkauf in über 300 Partnershops wie zalando, Otto, musicload, etc. bis 17% Rabatt nutzen!

Das DKB Cash Konto inklusive VISA-Kreditkarte wurde in den Jahren 2010, 2012 und 2013 mehrfach als Testsieger ausgezeichnet u.a. bei n-tv und Focus Money.

Details zur DKB Cash Karte

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AUSZEICHNUNGEN DES DKB CASH KONTOS INKL. VISA-CARD

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Details zur DKB Cash Karte

Kreditkarten in Deutschland – Fakten und Wissenswertes

Sie ist aus dem täglichen Leben kaum noch wegzudenken, und das seit mehr als 20 Jahren: die Kreditkarte. Mit ihr können wir sowohl in Geschäften als auch in Hotels, im Internet usw. bezahlen. Sie löste damit die umständlichen Euroschecks ab, die der Nutzer bei jedem Einkauf zunächst ausfüllen und dann zusammen mit der Scheckkarte vorlegen musste.

Durch ihren einfachen Gebrauch hat sich die Kreditkarte inzwischen zu einem der beliebtesten Zahlungsmittel neben der herkömmlichen EC-Karte entwickelt. Das gilt besonders auf Reisen bzw. im Ausland, wo das Mitführen größerer Mengen Bargeld ein echtes Sicherheitsrisiko darstellt. Mehr dazu später. Die Bargeld-Diebstähle sowie entsprechende Betrugsdelikte sind seitdem in vielen Ländern merklich zurückgegangen.

Die Sicherheit der Kreditkarte wurde von den Banken und Unternehmen in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Insbesondere die Übertragungstechniken bei der Bezahlung über das Internet haben davon profitiert. So wurde beispielsweise vor einigen Jahren ein neues Kartenprüfverfahren eingeführt, bei dem zusätzlich zur Kartennummer und dem Gültigkeitsdatum auch noch eine dreistellige Prüfziffer eingegeben werden muss, welche auf der Rückseite der Karte aufgedruckt ist.

Eines muss man sich jedoch immer vergegenwärtigen: Die Sicherheit der Kreditkarte hängt zum größten Teil vom Kartenbesitzer ab. Soll heißen: Er muss in geeigneter Art und Weise mit seiner Karte umgehen, damit ihm diese die größtmögliche Sicherheit bietet. Dazu gehört auch, sämtliche Kartendaten nach Möglichkeit immer unter Verschluss zu behalten und die Zahlung mit der Kreditkarte stets selbst vorzunehmen. Insbesondere im Ausland wird oftmals gefordert, die Kreditkarte für den Bezahlvorgang abzugeben, was ein eklatantes Sicherheitsrisiko darstellt.

Inzwischen gibt es eine große Anzahl verschiedener Kreditkartenanbieter. Sie wurden den jeweiligen Anforderungen der Verbraucher angepasst. So gibt es beispielsweise Kreditkarten speziell für Vielflieger und Business-Nutzer, aber auch solche für Auszubildende, Studenten usw. Neben den bekannten Banken und Kartengesellschaften werden Kreditkarten inzwischen auch von Fluggesellschaften und anderen Firmen an ihre Kunden ausgegeben.

Und auch derjenige, welcher nicht über die beste Bonität verfügt, muss heute auf eine Kreditkarte nicht verzichten. Zwar verfügt diese nicht über den ihr eigentlich zugedachten Kreditrahmen, doch nach Aufladen mit einem Guthaben kann die sogenannte Prepaid-Kreditkarte wie eine ganz normale Karte zum Bezahlen eingesetzt werden.

Sie finden in diesem Ratgeber die wichtigsten Tipps und Tricks zum richtigen Umgang mit Ihrer Kreditkarte, außerdem beleuchten wir die Entwicklung der Kreditkarte im Verlauf der letzten Jahrzehnte etwas näher. Einen großen Stellenwert nimmt das Thema Sicherheit von Kreditkarten ein, sowohl beim Bezahlen im Internet als auch im realen Leben, beispielsweise in Geschäften, Hotels und Restaurants. Ergänzt wird das Ganze durch die Vorstellung der wichtigsten auf dem Markt erhältlichen Kreditkartentypen mit ihren individuellen Vor- und Nachteile.

Geschichte und Entwicklung der Kreditkarte

Bereits vor mehr als 100 Jahren hatten findige Entwickler die Idee, ein Zahlungsmittel einzuführen, welches das Bargeld ersetzen könnte. Zuerst gab es diese Idee allerdings in fiktionale Form, denn sie hatte ein amerikanischer Schriftsteller, der sie anschließend in einen seiner Romane einbaute. Dass seine Vision schneller als gedacht Wirklichkeit werden sollte, konnte er damals sicherlich nicht ahnen.

Schauen wir uns doch einmal etwas näher an, welche Idee der Schriftsteller hatte. In seinem Roman gab es eine fiktive kleine Papierkarte, für die der Kunde zunächst einen gewissen Geldbetrag bezahlen musste. Anschließend konnte er die Karte nutzen, um ohne weiteren Einsatz von Bargeld einzukaufen. Dazu schnitt der jeweilige Händler eine kleine Ecke von der Karte ab. Der Besitzer konnte die Karte dann so lange nutzen, bis sie vollständig aufgebraucht und somit nichts mehr von ihr übrig war.

Genau diese Idee im Roman bezeichnet die amerikanische Western Union Bank als die Inspiration, welche zu ihrer Gründung beitrug. Das Kreditinstitut brachte schließlich Ende der 1920er-Jahre die erste Kreditkarte auf den Markt, wie wir sie heute kennen. Sie wurde allerdings nur in den USA und auch dort nur an besonders wohlhabende Menschen ausgegeben. Fortan war es ein Privileg der Upper Class, beim Einkaufen in Geschäften und Restaurants einfach die Kreditkarte vorzulegen und somit ihre Ware bzw. Dienstleistung zu erhalten. Der Einsatz der Kreditkarte war zu dieser Zeit jedoch noch relativ kompliziert. Nicht jeder Geschäftsinhaber vertraute auf das neue Zahlungssystem, somit weigerten sich viele, ein anderes Zahlungsmittel als Bargeld anzunehmen. Viele Händler hielten erst Rücksprache mit der entsprechenden Bank, um sich davon zu überzeugen, ob der Kunde die notwendige Bonität besaß. Dennoch darf die Kreditkarte der Western Union Bank als er erste „echte“ Kreditkarte der Welt gelten.

Einen weiteren Schub in der Verbreitung der Kreditkarte ergab sich durch die Gründung des so genannten Diners Club in den 40er-Jahren in Amerika. Mitglieder dieses Clubs erhielten eine clubeigene Kreditkarte, mit der in den angeschlossenen Geschäften, Hotels und Restaurants bargeldlos bezahlt werden konnte. Doch auch hier war die Kreditkarte noch einer elitären Gemeinschaft von betuchten Menschen vorbehalten.

Es war schließlich in den 50er-Jahren, als sich die Kreditkarte in den USA erstmals auch für die normale Bevölkerung durchsetzte. Zahlreiche Kreditinstitute erkannten die damit verbundenen Möglichkeiten und begannen, das Modell von Diners Club zu kopieren. Den größten Erfolg hatte die sogenannte Mastercard, die erste standardisierte Kreditkarte, die nicht nur in ausgewählten Geschäften, Hotels und Restaurants akzeptiert wurde, sondern mit der man fast überall bezahlen konnte.

Im Jahr 1959 kam zusätzlich die bis heute bekannte Visa-Kreditkarte auf den Markt, und ab den 60er-Jahren verbreitete sich die Kreditkarte schließlich auch auf anderen Kontinenten, unter anderem in Europa. Hier konnte sie in den 80er-Jahren endgültig die bis dahin recht umständlich zu handhabenden Euroschecks samt der damit verbundenen Scheckkarte ablösen.

Welche Vor- und Nachteile besitzt die Kreditkarte im Vergleich zum Bargeld?

Für viele Menschen gilt immer noch die Devise: Nur Bares ist Wahres! Sie stammt noch aus den Anfangszeiten des bargeldlosen Systems, als man den neuen Entwicklungen noch nicht so recht über den Weg traute und befürchtete, sein hart verdientes Geld wieder zu verlieren. Heute dagegen lässt sich die Kreditkarte beruhigt als Bargeldersatz in fast allen Situationen des Lebens nutzen. Sie bietet zahlreiche Vorteile und nur ganz wenige Nachteile, wie wir in den folgenden Abschnitten sehen werden.

Vorteile der Kreditkarte

Der größte aller Vorteile der Kreditkarte: ihre Bequemlichkeit. Statt eines schweren und unhandlichen Geldbeutels zukünftig nur noch ein kleines Plastikkärtchen mitzunehmen und trotzdem überall bezahlen zu können – ist das nicht ein Traum?

Noch viel bequemer wird es allerdings, wenn Sie auf Reisen bzw. im Ausland unterwegs sind. Inzwischen werden – zumindest in Europa, Amerika, Australien und vielen asiatischen Ländern – Kreditkarten fast überall akzeptiert, z. B. in Geschäften, Hotels, Restaurants oder bei Mietwagenverleihen. Ein weiteres Plus besteht darin, dass bei den meisten Kreditkarten die Abrechnung erst am Monatsende oder sogar noch später erfolgt, so dass die Urlaubskasse nicht sofort belastet wird. Was jedoch beim Einsatz der Kreditkarte auf Reisen am meisten im Vordergrund steht, ist die im Vergleich zum Bargeld wesentlich höhere Sicherheit. Richtig eingesetzt, kann ein Fremder mit der Karte nichts anfangen, somit ist der Anreiz zum Diebstahl sehr gering. Und falls es doch einmal passiert (oder Sie die Karte verlieren), kann meist innerhalb weniger Stunden ein Ersatz beschafft werden. Die großen Kreditkartengesellschaften betreiben mittlerweile in den meisten Ländern der Erde eigene Filialen bzw. kooperieren mit Partnerunternehmen. Im Gegensatz dazu ist das Bargeld, was Ihnen am Urlaubsort gestohlen wird, in der Regel für immer verloren.

An diesen Fakten lässt sich auch sehr schön der Unterschied zwischen einer Kreditkarte und einer herkömmlichen EC-Karte, wie sie zu einem Girokonto ausgegeben wird, erkennen. Auch die EC-Karte bietet grundsätzlich die Vorteile des bargeldlosen Bezahlens, allerdings wird sie längst nicht überall akzeptiert, vor allem im Ausland nicht. Auch Geldautomaten, die EC-Karten annehmen, sind zumindest außerhalb Europas sehr rar gesät.

Nachteile der Kreditkarte

Der einzige wirkliche Nachteil der Kreditkarten gegenüber dem Bargeld sind die Gebühren, die vom Kartenausgeber berechnet werden. Dabei handelt es sich zum einen um eine Grundgebühr, die meist jährlich berechnet wird, andererseits um transaktionsabhängige Gebühren, deren Höhe von vielen verschiedenen Faktoren abhängt. Allerdings gilt dies nur für die herkömmliche Kreditkarte mit entsprechendem finanziellem Verfügungsrahmen. Im Gegensatz dazu sind Prepaid-Kreditkarten oft völlig kostenlos erhältlich.

Wie man sieht, überwiegen die Vorteile der Kreditkarte deutlich. Sie wird immer sicherer und immer vielseitiger einsetzbar. Wer heute viel im Internet einkauft oder gerne reist, der wird ohne diesen nützlichen Helfer nicht mehr auskommen.

Gebühren für Kreditkarten

Grundsätzlich zahlen die Händler und Dienstleister die Gebühren bei der Bezahlung mit Kreditkarten. Üblicherweise geben die Kreditkartengesellschaften die Höhe des Abschlages pro Transaktion vor. Dieser sogenannte Disagio variiert je nach Branche und Höhe des Umsatzes. Manchmal besteht auch Verhandlungsspielraum, in der Regel aber sind die Sätze vorgegeben und belaufen sich auf grob zwischen 3 und 5 % des Umsatzes plus eine fixe Pauschale in Höhe von üblicherweise zehn bis 25 Cent. Dies sind Mittelwerte, es gibt auch Branchen, in denen nur 1 % oder sogar satte 10 % Gebühren anfallen. Des Weiteren muss der Händler eine monatliche Gebühr für die Bereitstellung des Systems bezahlen. Insgesamt sind die Kosten für den Händler beziehungsweise Dienstleister höher als bei dem EC-Karten-System. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum manche Händler und Dienstleister noch immer keine Kreditkarten akzeptieren.

Die meisten Banken beziehungsweise Kreditkartenunternehmen geben ihre Karten an die Kunden kostenfrei aus. Allerdings wird dafür ein gewisser Umsatz vorausgesetzt, ansonsten können Gebühren anfallen. Andere Institute nehmen von vornherein eine Jahresgebühr. Die Benutzung von Kreditkarten ist in Deutschland meist kostenlos, es gibt sogar viele Prämienprogramme, die zur Nutzung animieren sollen. Im Ausland hingegen können Gebühren bei der Nutzung anfallen. Auch hier gilt: Kunden sollten sich vor dem Vertragsabschluss gut informieren!

Verlust und Diebstahl von Kreditkarten

Kreditkarten werden immer beliebter – bei Kunden und Verbrauchern, aber auch bei Kriminellen. Sie sind begehrtes Diebesgut und lassen sich ebenso einfach entwenden wie andere Zahlungsmittel im Kartenformat.

Wichtig für Besitzer von Kreditkarten ist, dass sie umgehend eine sogenannte Sperrnummer des Anbieters anrufen, um die Karte sperren zu lassen. So lässt sich ein weiterer, unter Umständen enorm hoher Verlust minimieren beziehungsweise vermeiden.

Nicht nur Diebe haben ein Auge auf Kreditkarten, auch im Internet nimmt der Missbrauch von Kreditkartennummern zu. Findige Experten mit krimineller Energie nutzen anderer Leute Kreditkartenummer, um fleißig online Waren und Dienstleistungen zu bestellen.

Wer und wie auch immer Opfer eines Diebstahls oder Betrugs im Internet wurde, muss möglichst schnell die Karte sperren lassen, um weiteren Missbrauch zu unterbinden. Im „Idealfall“ bleibt es dann bei einem Schaden in Höhe von 50 Euro, der Haftungsgrenze bei Verlust von Kreditkarten.

Sicherheit von Kreditkarten

Wer schon einmal mit einer größeren Menge Bargeld auf Reisen war, der kennt sicherlich das damit verbundene mulmige Gefühl. Und es wäre nicht das erste Mal, dass Reisende um ihr mitgeführtes Geld erleichtert werden. Die diesbezüglichen Methoden sind vielfältig.

Wohl dem, der eine Kreditkarte besitzt! Gerade auf Reisen bietet diese viele Vorteile gegenüber dem Bargeld. Der Nutzer bekommt sie im Ernstfall schnell ersetzt und muss keine finanziellen Einbußen in Kauf nehmen, sofern er nicht fahrlässig mit ihr umgegangen ist.

Auf der anderen Seite gilt aber auch: Das bargeldlose Bezahlen bringt bei aller Bequemlichkeit ein gewisses Sicherheitsrisiko mit sich. Je einfacher der Zahlungsvorgang für den Nutzer ausfällt, desto größer ist die Gefahr von Missbrauch und Betrug. Gerade im Internet wurden in den letzten Jahren immer wieder derartige Fälle bekannt.

Doch die Banken und Kartengesellschaften haben in der Vergangenheit viel getan, um die Sicherheit der Kreditkarte zu erhöhen. Ein großer Schritt in diese Richtung wurde beispielsweise durch die Einführung der verschlüsselten Übertragung von Daten im World Wide Web unternommen. Sie sollten daher bei der Zahlung mittels Kreditkarte am Computer stets auf das kleine Schlosssymbol achten, welches in einer Ecke des Browserfensters eingeblendet wird. Und auch an der Webadresse im Browser kann man eine sichere Datenübertragung erkennen. In diesem Fall lautet der Vorsatz „https://“ statt „http://“. Sind diese beiden Voraussetzungen gegeben, steht einer sicheren Zahlung nichts im Wege. Darüber hinaus empfiehlt es sich, den PC oder Laptop immer mit einem aktuellen Virenprogramm bestmöglich zu schützen.

Und was für die Zahlung am Computer gilt, das gilt natürlich auch für den Umgang mit der Kreditkarte in der realen Welt. Sie können einiges dafür tun, um hier die größtmögliche Sicherheit zu erhalten. Dafür sind lediglich einige einfache Maßnahmen notwendig. Geben Sie die Kreditkarte möglichst nicht aus der Hand, lassen Sie sich beim Bezahlen nicht über die Schulter schauen und behalten Sie alle sicherheitsrelevanten Daten für sich. Überprüfen Sieden Zahlungsbeleg direkt an Ort und Stelle. Falls sich Ungereimtheiten ergeben,  reklamieren Sie sofort. Mit diesen einfachen Sicherheitsmaßnahmen sollten Sie keine Probleme beim Bezahlen mit der Kreditkarte bekommen.

Kreditkarten als Zahlungsmittel

Kreditkarten sind Zahlungsmittel im Scheckkarten-Format, die aus Kunststoff hergestellt werden. Mit ihnen können die Besitzer weltweit Waren und Dienstleistungen bestellen und bezahlen. Sie ist im realen Leben, also in Geschäften und an Automaten, ebenso einsetzbar wie im Internet bei Online-Geschäften.

In Deutschland beherrschen vier große Unternehmen den Kreditkarten-Markt: Diners und American Express werden direkt von den Kreditkartengesellschaften herausgegeben, Visa und MasterCard gemeinsam von den Kreditkartenorganisationen und Banken.

Der Name stammt ursprünglich daher, dass den Inhabern solcher Karten Kredite eingeräumt werden. Das ist auch der Grund, warum nicht jeder eine Kreditkarte erhält, auch wenn heutzutage der Zugang viel leichter ist als noch vor einigen Jahren. Da galt die Kreditkarte noch als Beleg für große Zahlungsfähigkeit des Inhabers.

Es gibt unterschiedliche Arten von Kreditkarten zu unterschiedlichen Zwecken und unterschiedlichen Konditionen. Kreditkarten erleichtern grundsätzlich den Zahlungsverkehr und bieten viele Vorteile, sind aber auch riskant, wenn sie missbraucht werden beziehungsweise für den Inhaber psychologisch problematisch werden, weil sie zum Kauf anreizen.

Arten von Kreditkarten

Prepaid-Kreditkarten

In der Vergangenheit machten sich die Kreditkartengesellschaften immer wieder Gedanken darüber, wie sie auch für weniger finanzkräftige Kunden eine entsprechende Kreditkarte zur Verfügung stellen können. Heraus kam dabei die sogenannte Prepaid-Kreditkarte – ein Modell, das sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut.

Wichtig zu wissen ist: Eine Prepaid-Karte als Kreditkarte zu bezeichnen, ist im Grunde genommen falsch. Diese Karte gewährt ihrem Besitzer keinen Kredit, sondern erlaubt ihm lediglich, das zuvor auf das Kartenkonto transferierte Guthaben bargeldlos zum Bezahlen zu nutzen. Die Prepaid-Karte muss also zunächst mit einem Guthaben aufgeladen werden, bevor Sie sie zum Bezahlen nutzen können. Hinsichtlich der Akzeptanz der Prepaid-Kreditkarte besteht fast kein Unterschied mehr zu einer regulären Karte. Sie wird in vielen Geschäften, Hotels und Restaurants akzeptiert, die auch die Kreditkarten der großen Kartengesellschaften annehmen. Lediglich bei Mietwagenverleihern ist es noch üblich, auf eine reguläre Kreditkarte zu bestehen.

Wir haben also gelernt, dass der Kunde bei einer Prepaid-Kreditkarte zunächst etwas von seinem Guthaben auf das Kartenkonto transferieren muss, um dieses im Anschluss zum bargeldlosen Bezahlen verbrauchen zu können. Dafür stehen ihm verschiedene Wege offen. Der einfachste Weg ist die Banküberweisung, sie dauert allerdings in der Regel ein paar Tage. Daher ist Warten angesagt, bis das Geld schließlich auf dem Kreditkartenkonto verbucht wird und Sie die Karte somit benutzen können. Wer es schneller haben möchte, der kann auch an mittlerweile vielen Akzeptanzstellen Bargeld einzahlen und dieses direkt auf dem Kartenkonto gutschreiben lassen. Über Ihren Kreditkartenanbieter erhalten Sie eine Liste der Akzeptanzstellen, bei denen Bareinzahlungen auf das Kartenkonto getätigt werden können.

Trotz aller Vereinfachungen ist es für den Kunden immer noch lästig, wenn er zunächst Zeit und Arbeit investieren muss, bevor er die Kreditkarte letztendlich nutzen kann. Diese Einschränkungen im Umgang mit der Prepaid-Kreditkarte haben auch die Kartengesellschaften mitbekommen. Sie haben sich daher in den letzten Jahren vermehrt Gedanken darüber gemacht, wie man das Zahlen mit einer Prepaid-Kreditkarte vereinfachen könnte.

Ein effektiver Weg sind Direktabbuchungen vom Girokonto über die Kreditkarte, wie es seit einigen Jahren dank schneller Übertragungstechniken möglich ist. Das Ganze sieht in der Praxis wie folgt aus:

Der Kunde zahlt eine Rechnung mit seiner Prepaid-Kreditkarte. Auf dieser muss jedoch nicht mehr zwangsläufig ein Guthaben vorhanden sein. Während des Bezahlvorgangs belastet die Kreditkartengesellschaft dann das Konto des Kartenbesitzers mit dem entsprechenden Betrag. Dabei wird gleichzeitig abgefragt, ob das Konto ein ausreichendes Guthaben aufweist. Falls ja, kann die Zahlung getätigt werden. Somit ist dieses Verfahren mit der üblichen Zahlung per EC-Karte vergleichbar. Ein Vorteil liegt jedoch darin, dass der Kunde mit der Kreditkarte auch an Stellen bezahlen kann, die keine EC-Karten akzeptieren. So zum Beispiel im Ausland oder beim Bezahlen im Internet.

Quelle und weitere Infos auf: Prepaid-Kreditkarte.jetzt

Schufafreie Kreditkarte

Das Kürzel SCHUFA steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“ und bezeichnet eine Institution, die das Zahlungsverhalten von Verbrauchern dokumentiert und Informationen darüber an die angeschlossenen Unternehmen weiterleitet.

Nahezu jeder Verbraucher in Deutschland besitzt also eine Schufa-Akte. Das Problem dabei: Wer in diese Akte negative Einträge vorzuweisen hat (beispielsweise aus geplatzten Krediten oder Ratenkäufen), der wird im Anschluss wenig Chancen haben, noch eine reguläre Kreditkarte mit entsprechendem finanziellen Verfügungsrahmen zu erhalten. Doch auch für diese Menschen haben die Kreditkartengesellschaften inzwischen eine Lösung parat, die sogenannte schufafreie Kreditkarte.

Es handelt sich hierbei um eine Alternative zur regulären Kreditkarte, die meist nach dem Prepaid-Prinzip funktioniert. Das bedeutet: Der Kunde muss seine Kreditkarte zunächst mit einem Guthaben aufladen, bevor er sie zum Bezahlen in Geschäften, Restaurants, Hotels etc. einsetzen kann. Für den Kartenausgeber ergibt sich dadurch der Vorteil, dass der Kunde bei ihm keine Schulden machen kann. Daher wird die schufafreie Kreditkarte als Prepaid-Modell auch an Menschen mit schlechter Bonität ausgegeben.

Neben diesen Kartenmodell gibt es inzwischen aber auch Banken und Kreditkartengesellschaften, die eine reguläre Kreditkarte mit finanziellem Verfügungsrahmen anbieten, für deren Erhalt keine Informationen bei der SCHUFA über den Kunden eingeholt werden. In diesem Fall besteht für den Kartenausgeber sehr wohl das Risiko eines Zahlungsausfalls, da er keine Bonitätsprüfung des Kunden vor der Kartenausgabe vornimmt.

Nun werden Sie sich fragen, warum ein Kreditkartenausgeber dieses Risiko eingeht. Die Gründe hierfür sind insbesondere in dem sich stark verändernden Markt im Bereich der Kreditkarten zu suchen. Mittlerweile verfügt fast jeder Deutsche über eine oder mehrere Kreditkarten, so dass es für die Kartengesellschaften zwingend notwendig wird, ihren Kundenkreis zu erweitern. Allerdings muss der Kunde in diesem Fall damit leben, dass eine reguläre und trotzdem schufafreie Kreditkarte deutlich höhere Gebühren mit sich bringt als ein Modell, das nur nach vorheriger Bonitätsprüfung vergeben wird. Somit wird das Risiko – zumindest teilweise – letztendlich doch auf den Kunden abgewälzt, und zwar in Form der höheren Gebühren.

Ein Risiko für den Kunden besteht außerdem darin, dass sich in diesem Segment sehr viele schwarze Schafe tummeln. Teilweise wird dem Verbraucher ein reguläres Kartenmodell versprochen, letztendlich erhält er aber nur eine Prepaid-Kreditkarte, und das zu einem horrenden Preis. Jahresgebühren von mehreren hundert Euro sind hier keine Seltenheit. Daher sollten Sie äußerste Vorsicht walten lassen, wenn Sie sich für eine reguläre Kreditkarte ohne SCHUFA interessieren.

Kostenlose Kreditkarten

Manche Banken locken (Neu-)Kunden mit kostenlosen Kreditkarten. Diese sind befreit von allen Gebühren, bieten dafür aber weniger Service-Leistungen. Kosten können aber – ebenso wie bei Prepaid-Karten – dennoch anfallen.

Virtuelle Kreditkarten

Noch relativ neu auf dem Markt sind die sogenannten virtuellen Kreditkarten. Dabei handelt es sich im Grunde genommen gar nicht um eine Kreditkarte, denn der Kunde bekommt keine Karte in physischer Form ausgehändigt. Er erhält von der Kreditkartengesellschaft lediglich die zum Zahlen notwendigen Daten, welche aus der Kartennummer, der Prüfziffer und dem Gültigkeitsdatum bestehen.

Doch wofür macht ein solches Kartenmodell Sinn? Virtuelle Kreditkarten sind insbesondere für das Bezahlen im Internet konzipiert. Sie eignen sich für Menschen, die viel und gerne über das Internet einkaufen, zum Beispiel auch in ausländischen Onlineshops. Während in Deutschland viele Onlineshops alternative Zahlungsmethoden wie Lastschrift oder Nachname anbieten, kommt man im Ausland ohne Kreditkarte oftmals nicht weit.

Genau hier setzt die virtuelle Kreditkarte an. Ihr größter Vorteil besteht darin, dass aufgrund der fehlenden physischen Karte und des niedrigen Verwaltungsaufwands die Gebühren ein ganzes Stück günstiger ausfallen. Allerdings handelt es sich bei virtuellen Kreditkarten meist um Prepaid-Modelle, bei denen der Kunde zunächst ein Guthaben auf das Kartenkonto transferieren muss, bevor er die entsprechenden Daten zum Bezahlen nutzen kann. Wer jedoch ausschließlich im Internet einkauft, ist mit einem solchen Modell gut beraten.

Daily-Chargekarte

Eine weitere „Mischform“ aus den bisher beschrieben Kredtikarten-Arten ist die Daily-Chargekarte. Sie kombiniert Charge- und Debitkarten-Funktionen. Abgerechnet wird hier über ein technisches Kartenkonto mit einem Guthaben und einem fest vereinbarten Kreditrahmen, wenn es der Kunde wünscht. Ist der Kontoinhaber im Plus, werden Umsätze sofort abgebucht. Hat er einen Kreditrahmen, wird dieser genutzt, sobald er im Minus ist und sich in seinem Rahmen bewegt. Am Ende des Monats werden alle Soll-Beträge von einem anderen Konto (meist ein Girokonto), dem sogenannten Referenzkonto, abgebucht und das Konto ausgeglichen. So fallen keine Zinsen wie bei der normalen Chargekarte an.

Charge and Credit Karte

Eine weitere Art der Kreditkarte ist die charge-and-credit-Karte. Hier bestimmt der Kunde selbst, wie hoch das Limit ausfallen soll. Es ist eine Mischung zwischen klassischer Kreditkarte und Charge- beziehungsweise Debitkarte. Der eingeräumte Kreditrahmen liegt je nach Bankinstitut und Vereinbarung zwischen 25 und 100 % der Einzahlungssumme. Zahlt der Karteninhaber also 1000 Euro ein und 50 % Kredit sind vereinbart, kann er über 1500 Euro verfügen. Natürlich fallen entsprechende Zinsen an. Dieses Prinzip ist relativ einfach und formlos, meist fällt keine Bonitätsprüfung statt. In Deutschland ist es erst relativ frisch am Markt.

Die Debitikarte

Bei einer Debitkarte wird das Konto umgehend nach einer Bezahlung belastet. Das kennt man in Deutschland von normalen EC-Karten. Anders als in anderen Ländern fungieren Debitkarten in Deutschland nicht als Kreditkarten.

Die Chargekarte

Die sogenannte Chargekarte bietet einen ähnlichen Umgang mit der Karte, hier ist die Rechnung allerdings innerhalb einer fest vereinbarten Frist von bis zu einem Monat fällig – und zwar komplett. Dem Kunden wird somit quasi ein zinsloser Kredit für die Zeit zwischen Anschaffung und tatsächlicher Begleichung der Rechnung eingeräumt. Die Chargekarte ist die in Deutschland am weitesten verbreitete Art der Kreditkarte.

Klassische Kreditkarte

Bei der klassischen Kreditkarte erhält der Besitzer eine monatliche Abrechnung über alle in diesem Zeitraum gekauften Dienstleistungen und Waren. Eine „richtige“ Rechnung im umsatzsteuerlichen Sinn gibt es grundsätzlich nur direkt vom Händler beziehungsweise Dienstleister. Die monatliche Rechnung kann sofort bezahlt werden, wird direkt eingezogen oder kann auch in Raten beglichen werden. Dies wird als revolvierender Kredit bezeichnet und wird erst seit einigen Jahren in Deutschland beliebter und bekannter. Je nach Kreditinstitut und Art des Kreditkartenvertrages können die Besitzer der Karte die monatliche Rechnung in unterschiedlicher Höhe zurückzahlen. Sondertilgungen sind jederzeit möglich. Auch wenn noch nicht alles getilgt ist, kann der Karteninhaber bereits neue Anschaffungen tätigen, natürlich alles im Rahmen seines vertraglich vereinbarten Rahmens.

Firmenkreditkarte

Während sich Travel- und Entertainment-Kreditkarten sowohl an Geschäftsreisende als auch an aktive Privatmenschen richten, die in ihrer Freizeit viel unterwegs sind, sind Firmenkreditkarten wesentlich spezifischer ausgerichtet. Oft steht hierbei die berufliche Tätigkeit des Kunden im Mittelpunkt.

Das beste Beispiel für eine Firmenkreditkarte sind die sogenannten „Meilenkarten“, welche von vielen Fluggesellschaften ausgegeben werden. Sie richten sich insbesondere an Vielflieger, denen für jede absolvierte Flugmeile eine gewisse Punktzahl auf dem Kartenkonto gutgeschrieben wird. Bei Erreichen eines festgelegten Punktestands gibt es dann einen Bonus, zum Beispiel in Form eines freien oder vergünstigten Fluges.

Neben den Fluggesellschaften werden Firmenkreditkarten auch von Mietwagenunternehmen, Hotelketten, Kaufhäusern usw. ausgegeben. Allen gemeinsam ist, dass durch eine solche Kreditkarte die Kundenbindung an das Unternehmen gestärkt werden soll, indem der Kunde gewisse Vorzüge durch die Verwendung der Karte genießt.

Übrigens: Die weltweit erste Firmenkreditkarte wurde durch den bereits genannten amerikanischen Diners Club ausgegeben. Sie richtete sich speziell an Geschäftskunden und kam im Jahr 1952 auf den Markt. Bis heute hat Diners Club in weiten Teilen dieses Modell beibehalten.

Travel- und Entertainment-Kreditkarte

Wer viel in der Welt unterwegs ist, der kennt bestimmt das Problem: Nicht in jedem Land, in jeder Region und in jedem Hotel werden sämtliche Kreditkarten akzeptiert, und manchmal wünscht man sich einfach etwas mehr Service, als ihn eine herkömmliche Kreditkarte bieten kann. Genau dafür sind die sogenannten Travel- und Entertainment-Kreditkarten konzipiert. Sie bieten dem Kartenbesitzer neben den üblichen Kreditkarten-Funktionen zahlreiche Zusatzleistungen wie etwa Versicherungen speziell für das Ausland und vieles mehr.

Travel- und Entertainment-Kreditkarten werden sowohl von Fluggesellschaften als auch von normalen Banken und Kartengesellschaften ausgegeben. Allerdings muss der Kunde den erweiterten Service in Form höherer Gebühren bezahlen. Insbesondere die Jahresgebühr liegt bei diesen Karten meist sehr hoch, nicht selten im drei- bis vierstelligen Bereich.

Eine weitere Eigenheit von Travel- und Entertainment-Kreditkarten liegt darin, dass solche Kartenmodelle in der Regel nicht mit einem zinsfreien Zahlungsziel wie bei anderen, herkömmlichen Kreditkarten verbunden sind. Das bedeutet konkret: Die Abrechnung muss direkt nach Zusendung beglichen werden, der Kunde erhält also keinen zinsfreien Kredit für einen gewissen Zeitraum.

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